Es braucht ein klares Ja für die Initiative. 10 Millionen Einwohner sind mehr als genug.
Die Schweiz stösst schon heute vielerorts an ihre Grenzen.
Die Gegner schreiben, bei einer Annahme der Initiative müssten wir länger arbeiten, weil dann Fachkräfte fehlen würden. Dieses Argument ist Schwachsinn.
Wollen wir in ein paar Jahren Zustände wie in Hongkong haben? Immer mehr Hochhäuser, immer weniger Grünflächen, immer mehr Druck auf Raum, Verkehr und Infrastruktur?
Mehr Menschen bedeuten auch mehr von allem:
* mehr Infrastruktur
* mehr Züge und Busse
* mehr Verkehr
* mehr Polizei
* mehr Feuerwehr
* mehr Schulen
* mehr Verwaltung
* mehr Abfall
* mehr Kosten
* mehr soziale Belastung
* mehr Kriminalität und Einbrüche
* mehr Belastung für alle
Es ist ein Hamsterrad, welches nie aufhört.
Zum Fachkräftemangel: Meiner Meinung nach ist er oft kein echter Mangel, sondern ein strukturelles Problem. Wenn eine Firma bereit ist, Ausbildung und Weiterbildung zu bezahlen und Menschen fair zu entlöhnen, damit sie am Ende des Monats ihre Rechnungen bezahlen, dann findet man auch Fachkräfte.
Gerade in der Pflege sieht man das Problem deutlich. Viele Arbeitnehmende leisten enorm viel, arbeiten unter hohem Druck, machen Überstunden und erhalten dafür Löhne, welche der Verantwortung und Belastung nicht gerecht werden. Dann muss sich niemand wundern, wenn immer weniger Menschen diesen Beruf ausüben wollen.
Auch sogenannte Fachkräfte aus dem Ausland lösen dieses Problem nicht automatisch. Wer zum Beispiel aus Deutschland kommt und denkt, 3'000 Franken, bzw. 40'000.--/Jahr seien in der Schweiz ein guter Lohn, merkt nach kurzer Zeit, wie teuer das Leben hier ist. Nach einem Jahr suchen sich viele eine besser bezahlte Stelle. Dann stehen die Betriebe wieder am Anfang und suchen die nächsten billigen Arbeitskräfte.
Bevor man mit Angstmacherei versucht, diese Initiative zu stoppen, sollten sich gewisse Leute eine ehrliche Frage stellen: Wie gerecht ist ein System, in dem Manager und Kaderleute 500'000 Franken und mehr verdienen, während Fachkräfte für ein paar Tausend Franken im Monat alles geben und am Monatsende kaum wissen, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen?
Das Problem liegt nicht bei zu wenig Einwanderung. Das Problem liegt bei falschen Anreizen, künstlich hohen Preisen und Löhnen, welche bei vielen Menschen nicht mehr zum Leben reichen.
Einwanderung ist nicht die Lösung. Fachkräfte gibt es auch in der Schweiz. Man muss sie ausbilden, fördern und fair bezahlen.
Die einzige Lösung ist ein Ja zur Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz».
Spenden IBAN:
CH21 8118 7000 0056 2481 8
Ortspartei SVP Eschenbach
6274 Eschenbach LU

Ortspartei SVP Eschenbach LU
René Grubenmann
Hintere Kreuzweid 12
6274 Eschenbach
